Aktuelles

KSV-Psych Richtlinie – Entwicklung eines Netzverbunds in Hamburg

KSV-Psych Richtlinie – Entwicklung eines Netzverbunds in Hamburg

Der BVDN lädt ein

Erstes Treffen zur Information und zum Austausch zwischen PsychotherapeutInnen und FachärztInnen am

Mittwoch, den 25.01.2023, 19:00 Uhr

in der Fortbildungsakademie der Ärztekammer, Weidestr. 122 b.

Organisation: BVDN (Berufsverband Deutscher Nervenärzte, Landesverband Hamburg. 1. Vorsitzender Dr. Guntram Hinz)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der gemeinsame Bundesausschuss hat mit der Richtlinie zur Komplexversorgung schwer psychisch Erkrankter einen Ansatz zur Verbesserung der  psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung dieser Patientengruppe geschaffen.
Ziel der RL ist es, die Übernahme von Patienten mit schweren Störungen zu erleichtern, indem ärztliche, psychotherapeutische, sozio- und ergotherapeutische und pflegerische Leistungserbringer in einem Netzverbund zusammenarbeiten. (Siehe unter: https://www.g-ba.de, Richtlinien)
In der RL werden Erfahrung aus zahlreichen Versorgungsprojekten der letzten Jahrzehnte aufgegriffen. Neu ist daran, dass es von Anfang an Teil der Regelversorgung ist und bundesweit von den Krankenkassen finanziert wird, sobald die Landes-KVen die regionalen Netzverbünde zugelassen haben.
Ein Vorläufer ist die NPPV in Nordrhein (siehe https://nppv-nordrhein.de).

Herr Paas, Leiter des Teams „Integrierte Versorgungsprogramme“ (IVP) (https://www.ivpnetworks.de) wird uns die Struktur des Programms vorstellen
und eine Perspektive mit uns für Hamburg entwickeln.
Möglichkeiten zur gegenseitigen Ergänzung in solch einem Netzverbund können für die komplexe Tätigkeit aller TherapeutInnen und FachärztInnen hilfreich sein, die schwer psychisch Kranke behandeln. Der bvvp und psychiatrische Kliniken wurden zum Thema Netzverbund bereits angesprochen.

Online-Vortrag am 27.02.2023 mit PD Dr. Timo Nieder (UKE)

Online-Vortrag am 27.02.2023 mit PD Dr. Timo Nieder (UKE)

Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit

Die aktuellen Entwicklungen in Diagnostik (ICD 11) und Behandlung (S3-Leitlinie) werden in dem Vortrag ebenso vorgestellt wie neue Forschungsergebnisse zu drängenden Fragen in der Versorgung. Abgeleitet aus der teils problematischen Geschichte der Trans-Gesundheitsversorgung in Deutschland wird ein bedarfsgerechter und individualisierter Ansatz erarbeitet, der sich kritisch mit Hetero- und Cis-Normativität auseinandersetzt. Das Einbringen von Fragestellungen aus der eigenen Praxis ist erwünscht.

Die Veranstaltung wird mit einer 10-minütigen Pause von 18 – 20 Uhr stattfinden.

Herr Dr. PD Nieder ist im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf,
Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie,
Interdisziplinäres Transgender Versorgungscentrum Hamburg, tätig.

Interessenten können sich an bvvp-hamburg@bvvp.de wenden.

Orientierungswert für Hamburg ist ausgehandelt

Orientierungswert für Hamburg ist ausgehandelt

Der Orientierungswert (OW) wird ab dem 01.01.2023 in Hamburg 11,5950 Cent betragen. Damit liegt er vergleichsweise höher als im übrigen Bundesgebiet (11,4915 Cent).
Die antragspflichtige Therapiestunde wird somit in Hamburg ab Januar mit 11,5950 Cent x 922 = 106,9059 € vergütet.

Digitale Gesundheitsanwendungen: Was sagt der bvvp dazu?

Digitale Gesundheitsanwendungen: Was sagt der bvvp dazu?

Nach wie vor aktuell: die bvvp Resolution zu DiGas vom Frühjahr 2021

Auf der DV im Frühjahr 2022 wurde folgende Resolution von den Delegierten beschlossen:

bvvp Resolution DV Frühjahr 2021